Närrische Singstunde des Frohsinns mit toller Stimmung

Im voll besetzten Vereinsheim ging bei der Närrischen Singstunde des Frohsinns so richtig die Post ab. Moderator Gottfried Frickel hatte wieder ein tolles Programm zusammengestellt. Es startete mit einer gekonnten Darbietung des Kinder-und Jugendchores. Mit „The Voice of Krotzeborsch“ begeisterte im 1. Teil Solistin Lea Münch mit einem ABBA-Medley die Zuhörer und leitete damit die Inthronisation des Kinderprinzenpaares 2012 ein. Immer eine große Überraschung, weil nur der Prinzenpaarsucher Roger Klein weiss, wer sich dahinter verbirgt. In diesem Jahr zogen Tim II. und Sophia I. im Vereinsheim ein. Tim Jäger, Sohn von Monika und Christoph Jäger, ist der Enkel des Vollblutfastnachters Franz Kemmerer, Sophia ist die Tochter von Simone und Klaus Kemmerer. Beide sehr aktiv in Cantare und bei den Hofsängern. Begleitet werden die beiden vom Till Marvin Polzer. Im zweiten Teil von „The Voice of Krotzeborsch“ überzeugte das Solisten-Duo Jannik Gensler und Dorothea Hohl mit einem Song aus dem Musical „Grease“: „Wir wären so gerne Prinzenpaar“ - das Publikum war in Hochstimmung. Da freute sich jeder anwesende ältere Herr, der das Vergnügen hat, auch noch Opa zu sein, als Luis Schilling in gekonnten Reimen über seinen „Besten Opa“ erzählte. Mit stehenden Ovationen wurde danach das amtierende Prinzenpaar der Klein-Krotzenburger Kampagne Prinz Oliver I. Prinzessin Johanna I. samt ihren zahlreichen Hofstaat begrüßt. Kommen doch beide auch aus dem Hause des Frohsinns und sind mit dem Verein eng verbunden. Natürlich bekamen sie den Orden des Frohsinns, der jedes Jahr neu von Helmut Klein in Handarbeit gefertigt wird. In seiner Vorstellung bedankte sich Sitzungspräsident Wolfgang Barth bei den Aktiven des Frohsinns. Sie stellen einen großen Teil der alljährlichen Sitzungen der ÖVV. Ein fester Bestandteil und ständiger Begleiter des Hofstaates ist die Prinzengarde. Es war schon erstaunlich, was die jungen Mädchen unter der Regie von Eileen Passlack auf dieser engen Bühne darboten.

Was in diesem Winter bisher noch fehlt ist der Schnee. Die Straßenmusikanten Karl Kuchenbrod, Jochen Mickler, Manfred Heinz unterstützt vom Bläsertrio Andreas und Clemens Mickler sowie Mareike Werner, hatten diesmal genug dabei. Mit einem zur Schneekanone umgebauten Staubsauger verteilten die drei Sänger des Männerchores unter dem Titel „Schneekanonen im Abendrot“ den bunten Schnee aus Konfetti über die Narrenschar. Da freute sich der Chef des Vereinsheimes Richard Becker und lud gleich zur Reinigung am nächsten Tag ein. Seit der letzten Tanzgruppe des Frohsinns ist schon eine Weile vergangen. Umso mehr wurde die neue Formation „Hot Legs“ begeistert begrüßt. Angestrahlt im Blacklight zeigten sie in weißen und schwarzen Hosen irritierende Effekte, die auch noch die Lachmuskeln strapazierten. Und dann, ein besonderer Höhepunkt: die Hofsänger des Frohsinns. Wieder hatten sie tolle Lieder und tolle Texte ausgesucht und unter der Leitung von Andreas Schwab einstudiert. Nicht „Rote Rosen aus Athen“ sondern „Zwölf Milliarden nach Athen“ ist sicherlich ein Thema, was uns noch lange beschäftigen wird. Am Klavier war Helmut Baum mehr als ein „Hofsängeraushilfsklavierspieler“. Als Solisten überzeugten Ralf Albert, Uwe Lohr und Bernd Dassinger, der kurzfristig eingesprungen war. Was wäre eine Närrische Singstunde ohne das „Korz-Lang-Fett-Quartett XXL“? Die fünf Musiker brachten den kleinen Saal im Vereinsheim zu Toben. Bei der Zugabe „Supergeilezick“ gab es dann bei Band und Publikum kein Halten mehr. Hervorragend musikalisch umrahmt wurde der Abend von der One-Man-Band „Holger M“.